Lernen ist ein lebenslang notwendiger Prozess, der es uns ermöglicht, eine erfülltes Leben zu führen.

 

Doch das richtige Lernen will gelernt sein. Schon früh erkannte Maria Montessori, dass dem erfogreichen Lernen Prozesse zugrunde liegen, die unbedingt beachtet werden müssen. Nur die Selbsttätigkeit führt zu erfolgreichem Lernen und zur Selbstständigkeit. Heute belegen Untersuchungen der aktuellen Hirnforschung, was die Medizinerin Maria Montessori bereits vor über hundert Jahren intiutiv erkannte und in ihrem reformpädagogischen Ansatz zu verwirklichen suchte.

 

Die Montessori Schule Dinkelscherben ist auf dem Weg, die neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse in einen Schulalltag einzukleiden, der darauf bedacht ist, für jedes Kind die optimale Förderung gepaart mit einer besonnenen Wertschätzung der Individualität zu gewährleisten.

So können sich Kinder zu verantwortungsbewussten, lebensbejahenden Erwachsenen entwickeln, die mit Freude an der Gestaltung unserer Zukunft arbeiten.

 

 

"Wenn Du ein Schiff bauen willst,

dann trommle nicht Männer zusammen,

um Holz zu beschaffen, Aufgaben zu vergeben,

und die Arbeit einzuteilen,

sondern lehre die Männer die Sehnsucht

nach dem weiten, endlosen Meer."

(Antoine de Saint-Exupery)

 

 

An den Perlenketten erlernen die Kinder das rhythmische Zählen bis zur Quadratzahl (kurze Kette) der jeweiligen Kette oder der Kubikzahl (lange Kette). Mit 10 verschiedenen Ketten kann das Kind immer wieder gleiche Erfahrungen machen.

Die Tierlebenskreise geben den Kindern Auskunft über die Fortpflanzung (Paarung, Eiablage, Anzahl der Jungen, Versorgung/heranwachsen der Jungen) und das Lebensalter. Die Beispiele sind aus dem Bereich: Insekten, Vögel, Reptilien, Amphibien und Fischen. Die Kinder erlesen kurze Sachtexte und ordnen diese den Bildern zu.

Mit Hilfe des „Bauernhofmaterials“ erarbeiten sich die SchülerInnen die Wortarten. Zu Bildern werden die richtigen Satzstreifen zugeordnet, dann die einzelnen Worte erfahren. Die Symbole helfen den Schülern bei der Einordnung. Zum Beispiel haben alle dynamischen Wörter als Symbol den Kreis, alle statischen ein Dreieck. Wir erlernen sofort die lateinischen Begriffe: Nomen, Artikel, Verb,….

Die Satzanalyse ist ein weiterer wichtiger Aspekt, um Aufbau und Struktur der Sprache besser verstehen zu können. Die Beziehung der Wörter zueinander wird erfahren. Der „Große Satzstern“ gibt die Fragen des Satzteiles am einen Ende vor, die dann am anderen Ende benannt wird, z.B. Wer oder was? -> Subjekt!

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